Über Uns

Die Gruppe hat sich 2012 als Reaktion auf fortwährende antisraelische Äußerungen und Aktionen gegründet. Unser Anliegen ist es, eine informierte Gegenöffentlichkeit herzustellen und auf antisemitische Tendenzen und Manifestationen im öffentlichen Diskurs in Erlangen hinzuweisen und dem mit Verve entgegen zu treten. Das "Bündnis gegen Antisemitismus Erlangen" ist als Mitglied von Haskala Bayern per E-Mail erreichbar: haskala.bayern[at]googlemail.com.

Dienstag, 22. Juli 2014

Gegen jeden Antisemitismus!

Eine Flutwelle an Antisemitismus, eine Explosion an bösartigem und gewaltbereitem Judenhass tobt auf Deutschlands Strassen. Was sich seit gut einer Woche abspielt, hat mit Kritik nichts mehr zu tun. Es ist blanker Judenhass, der sich bei so genannten „Pro-Gaza-Demonstrationen“ entlädt. Hassparolen wie „Jude, Jude, feiges Schwein“ und "Kindermörder Israel" vermischen sich mit religiösen "Allahu Akbar"
Kriegsgesängen. Trauriger Tiefpunkt war die Erstürmung eines Schnellrestauranst im Nürnberger Hauptbahnhof mit der Begründung, es gehöre Juden. Die Polizei schaute tatenlos zu. Man hört schon wieder die Scherben der sogenannten "Kristallnacht" fallen.
Unter dem Motto:  "Gegen jeden Antisemitismus!"  ruft das "BgA - Bündnis gegen Antisemitismus Erlangen" daher zu einer 


Mahnwache auf dem Erlanger Hugenottenplatz 


auf. 

Bei der am 


Samstag, dem 26. Juli gegen 11 Uhr 


beginnenden Mahnwache wird Infomaterial verteilt und die Demonstrant/innen  stehen gerne für klärende Gespräche zur Verfügung.

Donnerstag, 10. Juli 2014

"Solidarität mit Israel! Frieden für den Nahen Osten, stoppt den Hamas-Terror!"

Unter dem Motto:  "Solidarität mit Israel! Frieden für den Nahen Osten, stoppt den Hamas-Terror!"  ruft das "BgA - Bündnis gegen Antisemitismus Erlangen" zu einer 

Mahnwache auf dem Erlanger Hugenottenplatz 

auf. 

Bei der am 

Samstag, dem 12. Juli gegen 11 Uhr 

beginnenden Mahnwache wird Infomaterial verteilt und die Demonstrant/innen  stehen gerne für klärende Gespräche zur Verfügung.

Montag, 7. April 2014

Bericht Mahnwache

Zu einer Mahnwache vor der Buchhandlung Thalia hatten des "BgA - Bündnis gegen Antisemitismus Erlangen" und die Deutsch-Israelische Gesellschaft Nürnberg-Mittelfranken aufgerufen. Am Dienstag, dem 18. März um 20 Uhr las Andreas Altmann in der "Buchhandlung Thalia" am
Hugenottenplatz. 

Altmann bezeichnet unter anderem Israel als "Apartheidstaat". Das ist einerseits Antisemitismus gegenüber den jüdischen Israelis wie auch Rassismus und Paternalismus gegenüber der arabischen Israelis. So war der unlängst von der Hamas ermordete Israeli, Saleh Abu Latif, ein arabischstämmiger Grenzschützer.

Etwa 25 Demonstrant/innen folgten dem Aufruf, an der Lesung waren etwa 50 Besucher/innen interessiert. Bei der gegen 19.30 Uhr beginnenden Mahnwache wurde Infomaterial verteilt und es fanden auch einige anregende Gespräche statt, unter anderem mit einem zufällig aufmerksam werdenden Passanten, einem arabisch-israelischen Wissenschaftler, der in Haifa studiert hatte.

Der junge Araber sieht sich als Palästinenser, der in Israel geboren ist. Er hat in Israel studiert und promoviert und alles was er erreicht hat, hat er Israel zu verdanken. Er hat sowohl jüdische als auch arabische Freunde, hier und in Israel. Er sagte, Israel sei kein Apartheidstaat und er fühlte sich dort wohl. Das einzige was ihn störte war, dass er öfter von Militär zu Kontrolle angehalten wurde. Er sagte "diese Leute" wären noch nie dagewesen und hätten keine Ahnung von der Situation.

Donnerstag, 13. März 2014

Protest gegen israelfeindlichen Schriftsteller

Zu einer Mahnwache vor der Buchhandlung Thalia haben des "Bündnis
gegen Antisemitismus Erlangen" und die Deutsch-Israelische
Gesellschaft Nürnberg-Mittelfranken aufgerufen. Am kommenden Dienstag,
dem 18. März um 20 Uhr liest Andreas Altmann in der Thalia am
Hugenottenplatz.

Altmann bezeichnet unter anderem Israel als Apartheidsstaat. Das ist
einerseits Antisemitismus gegenüber den jüdischen Israelis wie auch
Rassismus und Paternalismus gegenüber der arabischen Israelis. So war
der unlängst von der Hamas ermordete Israeli, Saleh Abu Latif, ein
arabischstämmiger Grenzschützer.

Bei der gegen 19.30 Uhr beginnenden
Mahnwache wird Infomaterial verteilt und die Demonstrant/innen stehen
gerne für klärende Gespräche zur Verfügung.










Donnerstag, 22. November 2012

ACHTUNG!!!! VERANSTALTUNG ABGESAGT!!!!!


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ACHTUNG!!!! ABGESAGT!!!!!

Nach den erfreulichen Entwicklungen und dem Waffenstillstand sprechen sich jetzt mehrere Teilnehmer für eine Absage aus. Vielen Dank an alle Beteiligten für das Engagement, bitte informiert noch dahingehend euer Umfeld.

Es war andererseits eine ebenso erfolgreiche wie notwendige Übung zur Mobilisation unserer Kräfte im Raum N/Er. Wir können jetzt jederzeit innerhalb 24 Stunden neu mobilisieren. Alle Erfahrung sagt, dass es spätestens mittelfristig notwendig sein wird.
Erinnert sei nur mal an die ungeklärte Situation mit dem nach Atombewaffnung strebenden Iran.
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Sonntag, 18. November 2012

Mahnwache: Für Israels Recht auf Selbstverteidigung – gegen Antizionismus und Terror!


Die meisten deutschen Medien sind sich einig: Israels militärische Aktionen gegen die Terrororganisation Hamas sind ein Wahlkampfmanöver der Regierung. Eine Fehleinschätzung, die an Zynismus kaum zu überbieten ist. Der jahrelang andauernde Raketenbeschuss südisraelischer Wohngebiete hat sich in den letzten Monaten noch einmal verstärkt. 15 Sekunden Zeit um Schutz zu suchen liegen zwischen dem Aufheulen der Sirenen und dem Einschlag. Welcher Staat der Welt würde seine Bürger solch einem Terror aussetzen, ohne sich zu wehren? Und ist mit Terroristen, die so willkürlich morden, friedlich fertig zu werden?
Die Hamas ist keine widerständige Wohlfahrtsorganisation. Der wirtschaftliche und wissenschaftliche Fortschritt im Gazastreifen interessiert sie nicht – ganz im Gegenteil, die eigene Bevölkerung wird auf den Tod als erstrebenswertes Ziel eingeschworen, und als menschliches Schutzschild missbraucht. Im antisemitischen Wahn, und als williger Stellvertreter des iranischen Regimes an der israelischen Grenze, hat es die Welt in der Hamas mit einer islamofaschistischen Terrororganisation zu tun, deren Handlungsspielraum mit allen nötigen Mitteln eingeschränkt werden muss. Und zwar zuallererst im Interesse der Zivilbevölkerung in Gaza selbst. Tatsächlich ist es der Iran, der Hamas, Hisbollah und Assad bewaffnet, die Region destabilisiert und daran interessiert ist, dass die Welt auf Gaza schaut, anstatt auf das iranische Atomprogramm.
Und doch ist es Israel, das am Pranger der Weltöffentlichkeit steht. Es wird nicht gerne gesehen, dass sich der jüdische Staat wehrt. Es scheint, als wäre es den europäischen Friedensmahnern lieber, die Juden ergäben sich tatenlos ihren Mördern. Es ist aber ein lebendiges Israel, das seine Vernichtung nicht einfach hinnehmen wird, und diesem Israel gilt unsere Solidarität.  Eine Redeliste folgt in Kürze.

Redeliste: Heribert Schmitz (Vorsitzender der  Deutsch-Israelischen Gesellschaft Mittelfranken), Ester Klaus (Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Erlangen), Frank Heinze (Bündnis gegen Antisemitismus - Erlangen)

Freitag, 23. November 2012 | 14 Uhr
Hugenottenplatz 


Freitag, 16. November 2012

Veranstaltungshinweis



Um Moses Hess ist es still geworden, seine Werke sind vergriffen und bestenfalls noch antiquarisch zu erwerben. Das sah vor dreißig Jahren noch etwas anders aus. Im Zuge der Beschäftigung mit Marx und seinen theoretischen Voraussetzungen seit der Studentenbewegung war der Linkshegelianismus und frühe Kommunismus und damit auch Moses Hess wiederentdeckt worden. Seine Schriften wurden neu aufgelegt, Arbeiten über ihn verfasst und er wurde in Kompendien gewürdigt. Dass er erneut in Vergessenheit geraten ist, sagt viel über die heutige Marxrezeption aus. Hess war nicht nur der erste deutsche Kommunist, der wesentlich dazu beitrug, dass Marx sich vom Linkshegelianismus loslöste, sondern auch der Vorläufer eines sozialistischen Zionismus. Das Referat will an den „Kommunistenrabbi“ erinnern und ihn würdigen.
Udo Winkel lebt in Nürnberg und ist Redakteur der Theoriezeitschrift EXIT! Krise und Kritik der Warengesellschaft