Über Uns

Die Gruppe hat sich 2012 als Reaktion auf fortwährende antisraelische Äußerungen und Aktionen gegründet. Unser Anliegen ist es, eine informierte Gegenöffentlichkeit herzustellen und auf antisemitische Tendenzen und Manifestationen im öffentlichen Diskurs in Erlangen hinzuweisen und dem mit Verve entgegen zu treten. Das "Bündnis gegen Antisemitismus Erlangen" ist als Mitglied von Haskala Bayern per E-Mail erreichbar: haskala.bayern[at]googlemail.com.

Freitag, 16. November 2012

Veranstaltungshinweis



Um Moses Hess ist es still geworden, seine Werke sind vergriffen und bestenfalls noch antiquarisch zu erwerben. Das sah vor dreißig Jahren noch etwas anders aus. Im Zuge der Beschäftigung mit Marx und seinen theoretischen Voraussetzungen seit der Studentenbewegung war der Linkshegelianismus und frühe Kommunismus und damit auch Moses Hess wiederentdeckt worden. Seine Schriften wurden neu aufgelegt, Arbeiten über ihn verfasst und er wurde in Kompendien gewürdigt. Dass er erneut in Vergessenheit geraten ist, sagt viel über die heutige Marxrezeption aus. Hess war nicht nur der erste deutsche Kommunist, der wesentlich dazu beitrug, dass Marx sich vom Linkshegelianismus loslöste, sondern auch der Vorläufer eines sozialistischen Zionismus. Das Referat will an den „Kommunistenrabbi“ erinnern und ihn würdigen.
Udo Winkel lebt in Nürnberg und ist Redakteur der Theoriezeitschrift EXIT! Krise und Kritik der Warengesellschaft

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